Frankreich steht unter Schock: Der 23 Jahre alte Mathematik-Student Quentin D. ist in einem Krankenhaus in Lyon seinen Verletzungen erlegen. Er war am Donnerstag (12.Februar) in der drittgrößten französischen Metropole am Rande eines Vortrags der linken Europaabgeordneten Rima Hassan von einem „Antifa“-Mob brutal zusammengeschlagen worden. Quentin D. war Medienberichten zufolge in der royalistischen Bewegung „Action française“ aktiv.
Der Anwalt der Familie des toten Studenten widersprach der Darstellung, das Opfer sei Mitglied eines Ordnungsdienstes zum Schutz einer Gegendemonstration gewesen. Quentin D. „verteidigte seine Überzeugungen gewaltlos, trat für einen friedlichen Aktivismus ein und war in der Vergangenheit nie angeklagt worden“, sagte der Anwalt der Nachrichtenagentur AFP.
Vor der Sorbonne in Paris protestierten rechte Studierende und forderten „Gerechtigkeit für Quentin“. Staatspräsident Emmanuel Macron sprach der Familie auf X sein Beileid aus: Quentin sei das Opfer eines „unerhörten Ausbruchs von Gewalt“.
Einer Gewalt, die einfach nur fassungslos macht, wie dieser im Netz kursierende Videoclip zum Tatgeschehen zeigt.
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