Am Rande einer Karnevalsfeier im niederrheinischen Grefrath (dort ruft man „Helau“ statt „Alaaf“) ist ein 20 Jahre alter Mann niedergestochen und lebensgefährlich verletzt worden. Die Polizei konnte laut Medienberichten einen 16-jährigen Afghanen als Tatverdächtigen ausfindig machen und festnehmen. Eine Mordkommission des Polizeipräsidiums Mönchengladbach führt die Ermittlungen.
Die Tat geschah kurz vor Mitternacht auf einem Parkplatz neben einem Eissportzentrum, in dem Hunderte Menschen in einem Festzelt eine Karnevalsfeier an Weiberfastnacht besucht hatten. Der Verdächtige habe die afghanische Staatsangehörigkeit, hieß es. Nach dem vorläufigen Ermittlungsstand war es zwischen dem Opfer und einem Trio, zu dem der Migrant zählte, zu einem Streit gekommen. Im dessen Verlauf zog der Afghane Zeugenaussagen zufolge ein Messer und stach zu. Der Verdächtige und ein weiterer „Mann“ flüchteten. Der dritte Beteiligte, zu dem zunächst keine näheren Angaben vorlagen, wurde noch vor Ort vorläufig festgenommen.