Der Schweizer Luftkurort Davos rückt diese Woche in den Mittelpunkt der Weltpolitik. Rund 3.000 Teilnehmer werden zum 56. Weltwirtschaftsforum (WEF) erwartet. Alles dreht sich vom 19. bis 23. Januar um US-Präsident Donald Trump, der für Mittwoch (21. Januar) sein Kommen zugesagt hat. Es ist das dritte Mal, dass Trump am Alpen-Gipfel teilnimmt.
Wann genau der mächtigste Mann der Welt mit der „Air Force One“ in Zürich landet, ist geheim. Die Sicherheitsvorkehrungen für den Besuch des US-Präsidenten sind so scharf wie nie – umso mehr nach dem Attentat auf den patriotischen Aktivisten und Trump-Freund Charlie Kirk im September in den USA. Für Trumps Sicherheit sorgen in erster Linie die Amerikaner selbst.
Der US-Präsident reist mit der größten amerikanischen Delegation an, die Davos je gesehen hat. Außenminister, Finanzminister, Handelsminister, Energieminister sowie die wichtigsten Sondergesandten begleiten ihn.
Schon jetzt ist klar: Der US-Präsident wird das Forum als Bühne für eine machtpolitische Demonstration nutzen. Die Agenda der viertägigen Tagung verschiebt sich entsprechend. Wirtschaftliche Zukunftsfragen treten in den Hintergrund, während Sicherheitsgarantien, Handelsbedingungen und geopolitische Abhängigkeiten die Tagesordnung bestimmen. Die drei wichtigsten außenpolitischen Themen dürften dabei der Ukraine-Konflikt, die US-amerikanischen Begehrlichkeiten mit Blick auf Grönland und die sich zuspitzende innenpolitische Lage im Iran sein.
Damit zu rechnen ist aber auch, dass Trump nach dem unlängst von seiner Regierung veröffentlichten außenpolitischen Strategiepapier erneut kritische Worte zum Thema Meinungsfreiheit in Europa finden wird. Es könnte also durchaus zum Showdown in den Alpen kommen!