Senat gibt nach: Gratis-Hotels für Migranten, aber keine kostenlosen Zimmer für frierende Berliner

Das mit der Hotel-Unterbringung von Asyl-Migranten erfahrene Land Berlin übernimmt nun doch die Kosten für Hotelübernachtungen von Opfern des öko-terroristischen Sabotageaktes auf die Stromversorgung im Südwesten der Hauptstadt. Zuvor hatten Betroffene für ein Zimmer einen vergünstigten Preis von 70 Euro pro Nacht selbst zahlen sollen.

Das führte zu massiven Protesten. „70 Euro aus eigener Tasche zahlen? Für andere werden Hotels kostenfrei zur Verfügung gestellt“, hieß es beispielsweise in einem Kommentar auf Instagram.

Wie das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf jetzt mitteilte, können Bürger, die wegen des Ausfalls von Strom, Heizung und Warmwasser ihre Wohnungen nicht nutzen können, in Hotels ausweichen und erhalten die Übernachtungskosten nachträglich erstattet, wenn sie die Hotelrechnung, einen amtlichen Nachweis der persönlichen Betroffenheit sowie einen Identitätsnachweis beim Amt für Soziales einreichen. Ergänzend stehen weiterhin Notunterkünfte zur Verfügung.

Nach dem Anschlag auf eine Kabelbrücke waren im Südwesten Berlins zuletzt immer noch mehr als 26.000 Haushalte ohne Strom. Nach Angaben der Polizei sind zudem weiterhin 1.220 Gewerbebetriebe betroffen.

Neueste Beiträge

Beliebteste Beiträge

Ähnliche Beiträge