Landesweit eskalierende Proteste gegen das Mullah-Regime im Iran haben US-Präsident Donald Trump auf den Plan gerufen. Er droht offen mit einer Intervention der USA.
Bei den Unruhen sind laut Medienberichten und Angaben von Menschenrechtsorganisationen bereits mehrere Menschen ums Leben gekommen. Die größten Proteste seit drei Jahren richten sich vor allem gegen die galoppierende Inflation und haben in mehreren Provinzen zu gewalttätigen Ausschreitungen geführt.
Wie die Revolutionsgarden mitteilten, wurde ein Mitglied einer paramilitärischen Freiwilligeneinheit in der westiranischen Stadt Kuhdasht getötet. 13 weitere Milizionäre seien verletzt worden.
Die landesweiten Proteste hatten am Sonntag begonnen, nachdem der Wert der iranischen Währung, des Rial, auf einen neuen Tiefstand gefallen war. Neben der mit 40 Prozent Inflation rapide schwindenden Kaufkraft hatten zuletzt auch Wasser-, Strom- und Gasknappheit sowie eine gesundheitsgefährdende Luftverschmutzung die Menschen auf die Straßen getrieben.
US-Präsident Donald Trump hat der Führung in Teheran mit Konsequenzen gedroht. Wenn auf friedliche Demonstranten geschossen werde, würden die USA ihnen zu Hilfe kommen, schrieb Trump auf seinem Internetdienst Truth Social. Man sei bereit, einzugreifen. Details nannte der amerikanische Präsident nicht.