Öffentlichkeit getäuscht: Berlins Bürgermeister Wegner (CDU) spielte während des Terror- Blackouts Tennis

Während des massiven Stromausfalls nach dem linksextremen Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz hat Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) am Samstagmittag Tennis gespielt. Nach Informationen des rbb hielt sich Wegner zwischen 13 und 14 Uhr in einer Tennisanlage an der Berliner Stadtgrenze auf. Die Senatskanzlei bestätigte den Vorgang.

Zuvor hatte Wegner erklärt, er sei vom ersten Moment an vollständig in das Krisenmanagement eingebunden gewesen. Auf Kritik reagierte er mit dem Hinweis, er habe den ganzen Tag telefonisch koordiniert und gearbeitet. Er habe sich „weder gelangweilt noch die Füße hochgelegt“, sondern aus seinem Büro heraus agiert.

Der Regierende Bürgermeister steht wegen seines Krisenmanagements nach dem verheerenden Blackout, bei dem Medien von mindestens einem Todesopfer berichten, weiter massiv unter Druck. Nach Informationen des Deutschland-Kurier wächst die Kritik inzwischen auch innerhalb der CDU selbst: In parteiinternen Kommunikationskanälen wird Wegners Verhalten offen als persönliches Versagen diskutiert.

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