Medienbericht: Merz-Regierung schiebt weniger ab als Scholz-Ampel

Während Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) penetrant die angebliche „Rückführungsoffensive“ von Schwarz-Rot bejubelt, zeigt ein genauerer Blick auf die Daten, dass es sich um eine Milchmädchenrechnung handelt. Laut „Junge Freiheit“ (JF) sollen die Zahlen unterm Strich gesunken sein. Die Zahl der Abschiebungen habe unter Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im Vergleich zur Ampel-Regierung von Olaf Scholz (SPD) nicht nur nicht übermäßig zugenommen – sie sei sogar effektiv zurückgegangen.

Dazu folgende Rechnung: Bis einschließlich Mai 2025 (Amtsantritt von Merz) fanden laut einer früheren Auskunft der Bundesregierung insgesamt 10.131 Rückführungen in den ersten fünf Monaten statt – im Schnitt etwas mehr als 2.000 Abschiebungen monatlich in diesem Zeitraum und gegenüber dem Vorjahr in der Tat eine Steigerung um 13 Prozent.

ABER: Verrechnet man diese Zahl mit den Zahlen für das Gesamtjahr, so ergibt sich der JF zufolge, dass seit Juni 12.656 Abschiebungen vollzogen wurden. Das aber ergebe durchschnittlich nur 1.808 Rückführungen im Monat – umgerechnet 218 weniger als noch unter Scholz in dessen letzten Monaten im Amt.

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