„Kleines Problem“ mit der Air Force One: Trump trifft verspätet beim WEF in Davos ein

Die US-Präsidentenmaschine Air Force One musste am Dienstagabend (20. Januar) direkt nach dem Start Richtung Schweiz umkehren, weil die Besatzung nach Angaben des Weißen Hauses „ein kleines elektrisches Problem“ festgestellt hatte. Nach dem Wechsel in eine Ersatzmaschine verzögerte sich die für Mittwoch (21. Januar) mit Spannung erwartete Ankunft Trumps beim Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos um gut zwei Stunden.

Vor dem Flug über den Atlantik hatte die Air Force One laut Trumps Sprecherin Karoline Leavitt „ein kleines elektrisches Problem“ zu bewältigen. Die Boeing 747 musste deshalb zum Ausgangsflughafen, der „Joint Base Andrews“ bei Washington, zurückkehren. Eine mitreisende Journalistin berichtete, dass die Kabinenbeleuchtung der Air Force One unmittelbar nach dem Start kurzzeitig ausging, ohne dass es dafür Erklärungen gab. Trump stieg auf ein kleineres Flugzeug, eine Boeing 757, um. Grund: Die Air Force One-Ersatzmaschine  befindet sich in der Wartung.

Trotz der Verzögerung wurde laut WEF-Planung davon ausgegangen, dass der US-Präsident am Mittwochnachmittag seine mit Spannung erwartete Rede beim Weltwirtschaftsforum in Davos halten würde. Im Mittelpunkt steht dabei weiterhin der andauernde Streit um das zu Dänemark gehörende Grönland. Vor Journalisten erklärte Trump vor dem Abflug in Washington, er gehe davon aus, dass es „ein sehr interessantes Treffen in Davos werden wird“.

Nach letztem Stand dürfte einer der erwarteten Gäste seine Reisepläne aus zunächst unbekannten Gründen kurzfristig geändert haben. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj werde wohl nicht zum WEF kommen, hieß es in Davos.

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