Am Samstag (17. Januar) zogen tausende Menschen durch die Hamburger Innenstadt, um gegen die islamistische Mullah-Diktatur im Iran zu demonstrieren. Nach Ende der Veranstaltung wurden zwei Männer durch Messerstiche schwer verletzt, einer von ihnen schwebt in Lebensgefahr!
Die brutale Attacke ereignete sich spätnachmittags am Jungfernstieg in Höhe des Alsterhauses. Drei Tatverdächtige wurden laut Polizei festgenommen.
Zu der Demonstration unter dem Motto „Nein zur Islamischen Republik Iran“ hatte nach Angaben der Polizei die „Constitutionalist Party of Iran“ aufgerufen. Dabei handelt es sich um eine Gruppierung von Exil-Iranern, die für die Wiedereinsetzung einer konstitutionellen Monarchie an Stelle des seit der iranischen Revolution (1979) bestehenden „Gottesstaates“ eintreten. Reza Pahlavi, der in den USA lebende Sohn des letzten Schah, gilt als Führungsfigur der iranischen Oppositionellen. Unter einem Schah-Porträt zeigten Demonstranten die Parole „Make Iran great again“, angelehnt an das Wahlkampfmotto von US-Präsident Donald Trump. Viele Teilnehmer der Kundgebung, darunter zahlreiche Frauen, trugen iranische Flaggen mit dem Löwensymbol aus der Zeit des Schahs.