Neuen Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA) zufolge nimmt die Langzeitarbeitslosigkeit in Deutschland weiter dramatisch zu. Besonders betroffen sind Erwerbslose ohne deutsche Staatsangehörigkeit und sogenannte Geflüchtete.
Aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zufolge sind in Deutschland 1.042.517 Menschen seit mindestens einem Jahr ohne Beschäftigung und gelten damit als langzeitarbeitslos. Das entspricht 36,1 Prozent aller Arbeitslosen im Land.
▶ Auffällig ist der hohe Ausländer-Anteil: Jeder dritte Langzeitarbeitslose besitzt keinen deutschen Pass. Wurden 2014 noch 196.122 ausländische Langzeitarbeitslose gezählt, liegt die aktuelle Zahl bei 317.377 – ein Anstieg um fast 62 Prozent!
Hier wiederum sticht der Zuwachs bei Migranten aus sogenannten Asylherkunftsländern hervor: Ihre Zahl stieg von 19.053 im Jahr 2014 auf 92.244 im Jahr 2024. Damit stammt inzwischen fast jeder zehnte Langzeitarbeitslose aus einem sogenannten Fluchtland.
Nach Angaben der BA verfügen 60,3 Prozent der Langzeitarbeitslosen über keinen Berufsabschluss; mehr als 23 Prozent haben keinen Hauptschulabschluss.