Blackout des Grauens: Berichten zufolge erste Tote nach Stromanschlag in Berlin

Nach dem Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz berichten mehrere Medien über mutmaßliche Todesfälle infolge des anhaltenden Blackouts im Südwesten der Hauptstadt. Demnach sollen zwei Frauen ums Leben gekommen sein. In einem Fall sei eine Frau bei Glätte und fehlender Straßenbeleuchtung gestürzt, in einem anderen eine hochbetagte Bewohnerin in ihrer stromlosen Wohnung verstorben. Offizielle Bestätigungen der Sicherheitsbehörden liegen bislang nicht vor.

Medienberichten zufolge spielten die winterlichen Bedingungen mit Dauerfrost und Temperaturen bis zu minus zehn Grad eine zentrale Rolle. Neben ausgefallenen Heizungen werden auch fehlende Beleuchtung und zeitweise eingeschränkter Mobilfunk als Risikofaktoren genannt. In einem weiteren bekannten Fall konnte ein beatmungspflichtiger Patient nur knapp gerettet werden, nachdem das stromabhängige Gerät auszufallen drohte.

Der Stromausfall war durch einen Brandanschlag auf eine Kabelbrücke in Steglitz-Zehlendorf ausgelöst worden, zu dem sich eine linksextremistische Gruppierung bekannte. Die Generalbundesanwaltschaft ermittelt inzwischen unter anderem wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung und der verfassungsfeindlichen Sabotage.

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