Alice Weidel (AfD): „Dieser Mann ist untragbar!“

100.000 Menschen im Berliner Südwesten froren beim Jahrhundert-Blackout in der Hauptstadt, mindestens eine durch Unterkühlung stark geschwächte Rentnerin (83) starb vermutlich an den Folgen eines Sturzes und der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) spielte seelenruhig Tennis, als wäre nichts geschehen. Die AfD, aber nicht nur sie, fordert den Rücktritt dieses Totalversagers. Parteichefin Alice Weidel: „Dieser Mann ist untragbar!

Die Menschen im Südwesten Berlins haben wieder Strom. Doch die Empörung über das (Nicht-) Krisenmanagement des Regierenden Bürgermeisters Wegner reißt nicht ab. Auch aus der eigenen schwarz-roten Koalition wird die Kritik lauter.

Vor allem aber die AfD macht Druck. Bundessprecherin Alice Weidel schreibt auf Facebook:Während die vom linken Terroranschlag betroffenen Anwohner bereits stundenlang in der Kälte ausharren mussten, gönnte sich CDU-Bürgermeister Wegner ein bisschen Entspannung – beim Tennis in einem Berliner Randbezirk. Dieser Mann ist untragbar!

Explizite Rücktrittsforderungen kommen außer von der AfD auch vom BSW und der FDP. Grüne und Linke legen dem CDU-Totalversager den Rücktritt zumindest nahe.

„Den Kopf freikriegen“

Grund der Empörung: Während rund 100.000 vom mutmaßlich linksterroristischen Anschlag auf die Berliner Stromversorgung betroffene Berliner stundenlang bei eisigen Minusgraden bibberten, spielte CDU-Bürgermeister Kai Wegner ganz gelassen Tennis – um nach eigenen Worten „den Kopf freizukriegen“. Und hatte, wie sich herausstellte, die Öffentlichkeit auch noch dreist angelogen!

Wie „Radio Berlin-Brandenburg“ (rbb) berichtete, hatte sich der 53-Jährige bei Ausbruch der Jahrhundert-Katastrophe am Samstagmittag (3. Januar) gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin, Bildungssenatorin Katharina Günter-Wünsch (CDU), zu einem Match auf einem Tennisplatz am Rande der Hauptstadt aufgehalten. Dass er zwischenzeitlich seelenruhig auf dem Tennisplatz war, hatte der CDU-Politiker zunächst verschwiegen. Vielmehr vermittelte Wegner den Eindruck, er sei durchgängig mit dem Krisenmanagement beschäftigt gewesen.

Während also die Tennisbälle flogen, nahm der schlimmste Blackout der Berliner Nachkriegsgeschichte seinen Lauf. Die Senatskanzlei bestätigte später, Wegner habe „von 13 bis 14 Uhr“ eine Stunde lang Tennis gespielt.Der Regierende Bürgermeister sei aber „jederzeit erreichbar“ gewesen.

Wegner hatte am Sonntag beim Besuch einer Notunterkunft in Steglitz-Zehlendorf dagegen noch erklärt, er habe am ersten Tag des Stromausfalls im Home-Office gearbeitet und sei „den ganzen Tag am Telefon“ gewesen.

Allparteien-Front formiert sich

Die Empörung geht quer durch alle politischen Lager. Auch in der CDU wird mit sorgenvollemBlick auf die Landtagswahl (Abgeordnetenhaus) am 20. September Kritik laut.

Der CDU-Kreisvorsitzende aus Steglitz-Zehlendorf, Stephan Standfuß, sagte, er würde Wegner nicht vorwerfen wollen, dass er Tennis gespielt hat, wenn er danach alles richtig gemacht hätte.

Die Berliner AfD-Chefin Kristin Brinker erklärte:Es wäre schon schlimm genug, dass der Regierende Bürgermeister von Berlin eine Notlage, die durch einen Terrorangriff auf die Infrastruktur der Stadt ausgelöst wurde, nicht ernst genug nimmt, um auf sein Tennismatch zu verzichten“ – zudem habe Wegner den Berlinern auch noch ins Gesicht gelogen“.

Auch Steffen Krach, Spitzenkandidat von Wegners Koalitionspartnerin SPD, wirft dem Regierenden Bürgermeister vor, die Bevölkerungbelogen“ zu haben, dies seiinakzeptabel“.

Ähnlich äußerten sich die Grünen“. Den Menschen „in großer Notzeit nicht die Wahrheit“ zu sagen, sei eines Regierenden Bürgermeisters „nicht würdig“, sagte Fraktionschef Werner Graf.

Linken-Landeschef Matthias Schirmer forderteWegner auf, sich zu überlegen, „ob dieser Job noch der richtige für ihn ist“.

Der Berliner FDP-Chef Christoph Meyer warf Wegner bewusste Täuschung“ vor: „Wer in der Krise nicht führt und anschließend die Öffentlichkeit belügt, kann dieses Amt nicht weiter ausüben.“

Jetzt bleibt eigentlich nur noch der Rücktritt“, sekundierte BSW-Landeschef Alexander King.

Wegner selbst, der in der Vergangenheit immer wieder durch bizarr-woke Auftritte in der Transgender-Szene auffiel, klebt an seinem Amt.  Kritik und auch Rücktrittsforderungen könne er nicht verhindern, sagte der „Regierende“ in der rbb24 Abendschau und behauptete frechweg: Der Berliner Senat habe bewiesen, „dass wir Krise können und das schneller als gedacht.“

Der Deutschland-Kurier meint: DEAD MAN WALKING!

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