Die Mainstream-Medien, allen voran „Bild“, sind wie willige Propaganda-Assistenten drauf reingefallen: Angeblich führe CDU-Chef Friedrich Merz bereits „Geheimverhandlungen“ mit den Nachbarländern wegen künftiger Grenz-Zurückweisungen von Asylbewerbern. So jedenfalls verbreiteten es „Bild“ und andere unter Berufung auf CDU-Quellen.
Doch die Schweiz dementiere bereits, meldet die Schweizer Zeitung „Blick“. Es fänden „keine Verhandlungen mit Deutschland statt“, zitiert das Blatt einen Sprecher des Schweizer Staatssekretärs für Migration. Auch der Botschaft in Berlin seien derartige Gespräche nicht bekannt.
Weiter hieß es von Schweizer Seite: Man werde sich an bestehende Abkommen halten. Denen zufolge könne Deutschland keine Asylbewerber in die Schweiz zurückschicken, wenn diese in die Bundesrepublik einreisen wollten. Laut „Blick“ wäre es eine Überraschung, wenn der schweizerische Asylminister Beat Jans dauerhaften Grenzkontrollen zur Zurückweisung illegal Einreisender doch zustimmen würde.
Österreich hatte zudem schon vor Wochen angekündigt, man werde Zurückweisungen nicht akzeptieren.