Terror-Anschlag von München: Zahl der Verletzten steigt auf 39 – Afghane rief „Allahu Akbar“!

Nach dem Anschlag in München liegt die Zahl der Verletzten inzwischen bei mindestens 39. Das geht aus übereinstimmenden Angaben von Bundesanwaltschaft und Polizei hervor. Seit dem Freitagvormittag (13. Februar) haben sich demnach weitere Opfer gemeldet. Zwischenzeitlich hatte es Verwirrung um die Opferzahl gegeben.

Mehrere Schwerstverletzte schweben noch immer in akuter Lebensgefahr, darunter ein zwei Jahre altes Mädchen. Der aus Afghanistan stammende Amokfahrer Farhad N. (24) sitzt in Untersuchungshaft. Laut Zeugen soll er beim Hineinfahren mit seinem Pkw in eine verdi-Demo in der Münchner Innenstadt „Allahu Akbar“ gerufen haben.

Die Bundesanwaltschaft hat, wie berichtet, wegen des sich verdichtenden Terrorismus-Verdachts die Ermittlungen an sich gezogen.

Von den Ermittlern gesicherte Chat-Verläufe auf dem Handy des Afghanen erhärten den Terrorismus-Verdacht. „Wir haben einen Chat mit Angehörigen gefunden, in dem er sich verabschiedet und gesagt hat: Vielleicht bin ich morgen nicht mehr da“, wird ein Ermittler zitiert.

Die zuständige Staatsanwältin sagte: „Der Täter bezeichnet sich selbst als religiös.“ Sie bestätigte: „Er hat Allahu Akbar geäußert und nach seiner Festnahme auch gebetet.“

Asyl-Lügenmärchen aus Tausend und einer Nacht

Der abgelehnte Asylbewerber aus Afghanistan hat laut einem Gerichtsurteil über seine Fluchtgeschichte gelogen. Im schriftlichen Urteil aus dem Oktober 2020 zur Klage des heute 24-Jährigen gegen die Ablehnung seines Asylantrags kommt das Verwaltungsgericht München zu dem Schluss, „dass dieser die Geschichte nur erfunden hat“, um ein Bleiberecht zu erhalten. Das Urteil liegt der Deutschen Presse-Agentur (dpa) vor.

Demnach hatte der Afghane gegenüber dem Gericht unter anderem erklärt, er werde von Mitgliedern einer kriminellen Bande verfolgt, die auch seinen Vater umgebracht hätten. Die zugehörigen Schilderungen des Mannes hielt das Verwaltungsgericht aber für unglaubwürdig, „detailarm und lebensfremd“.

Wollte der Afghane seine Opfer zählen?

Hat der Attentäter von München seine Opfer womöglich mit einem Klickzähler zählen wollen? Wie die „Welt“ aus Sicherheitskreisen erfahren hat, sollen Beamte bei dem Afghanen nach Festnahme einen Counter festgestellt haben – dabei handelt es sich um ein Gerät, das Sicherheitsmitarbeiter nutzen, um Gäste zu zählen. N. soll zuletzt als Ladendetektiv gearbeitet haben.

Neueste Beiträge

Beliebteste Beiträge

Ähnliche Beiträge