Die Münchner Generalstaatsanwältin Gabriele Tilmann hat auf einer Pressekonferenz bestätigt, dass beim Terror-Anschlag in der bayerischen Landeshauptstadt (30 teils Schwerverletzte) von einer „islamistischen Tatmotivation” auszugehen ist. Die Begründung des afghanischen Amok-Fahrers, die dieser im Verhör geäußert habe, bezeichnete Tilmann als „religiös motiviert”. Genauere Details wollte sie nicht nennen.
Die Generalstaatsanwältin betonte, dass die Ermittlungsergebnisse vorläufig seien und noch weiter ermittelt werde. Nach bisherigen Kenntnissen hat der Afghane Fahrhad N. (24) alleine gehandelt. Er soll nicht Mitglied islamistischer Terror-Organisationen wie des IS sein.