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Faktencheck: Ist der „Klimawandel“ wirklich schuld am Hochwasser?

Langsam zieht sich das Hochwasser im Süden Deutschlands zurück, die noch unübersehbaren Schäden dürften in die Milliarden gehen. Für die linksgrünen System-Medien, hier in erster Reihe natürlich wieder die ARD-„tagesschau“, ist die Sache klar: „Mehr Wärme, mehr Wolken, mehr Regen!“ Hat der „Klimawandel“ wirklich Schuld an der aktuellen Hochwasser-Katastrophe in Bayern und Baden-Württemberg? Renommierte Wissenschaftler sehen keinen Zusammenhang.

Die Hochwasser-Katastrophe in Süddeutschland ist aber im wahrsten Sinne des Wortes Wasser auf die Mühlen der öffentlich-rechtlichen Weltuntergangspropheten. Flugs werden die üblichen „Experten“ konsultiert, um nach wochenlangem Dauerregen in weiten Teilen Deutschlands auf der neuen Hysterie-Welle zu surfen. 

Die gewünschten Statements liefern wie immer zuverlässig etwa Mojib Latif vom „Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung“ in Kiel oder Stefan Rahmstorf vom linksgrünen „Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung“. 

Die öffentlich-rechtliche Klimaerklär-Hirnwäsche scheint wieder einmal zu verfangen: Laut einer NDR-„Blitzumfrage unter 19.000 Norddeutschen“ haben zwei Drittel der Befragten Angst vor Extremwetter-Ereignissen wie Starkregen und Hochwasser. 

Der guten Vollständigkeit halber: Die Umfrage ist nicht repräsentativ. Der weiteren Vollständigkeit halber: „Experte“ Latif ist Präsident der „Deutschen Gesellschaft Club of Rome“. Letzterer ist sozusagen die Weltkirche des Klimaschwindels. Rahmstorf ist der Guru aller deutschen Klimasektierer.

Wo mehr Wasser drin ist, kann auch mehr abregnen

Für beide „Experten“ liegt die Erklärung auf der Hand: Es gebe einen ganz klaren Bezug zum „Klimawandel“, der natürlich (Stichwort: CO2) vom Menschen gemacht sei. Denn höhere Temperaturen würden dazu führen, dass die Atmosphäre mehr Wasserdampf speichern könne. Mehr Wasserdampf führe „logischerweise“ zu mehr Wolken und diese sorgten für mehr Regen. Vereinfacht gesagt: „Wo mehr Wasser drin ist, kann auch mehr abregnen“ (Rahmstorf).

Wissenschaftler aus Australien und Großbritannien widersprechen

Ist die Sache wirklich so einfach, wie den Menschen wieder einmal suggeriert wird? Hat der Starkregen nachweislich (!) den Bereich der üblichen natürlichen Klimavariabilität verlassen? Wie sehen die globalen und mitteleuropäischen Trends der letzten 150 Jahre aus? Sind blockierte Wetterlagen wirklich häufiger geworden?

Es ist wie im ARD-„Tatort“: Die erste Vermutung, wer der Täter sein könnte, ist meist falsch! Es gibt weltweit gar keinen robusten Trend zu mehr Starkregen und Hochwasser, wie Wissenschaftler aus Australien und Großbritannien festgestellt haben.

So dokumentierte ein Team der „National University in Canberra“, dass die globalen Niederschläge in den vergangenen sieben Jahrzehnten trotz unbestrittener weltweiter (natürlicher) Erwärmung sogar weniger extrem geworden seien – dies sowohl in zeitlicher als auch in räumlicher Hinsicht. Eher gebe es eine Tendenz zu mehr ausgeglichenen Verhältnissen: 

Trockene Gebiete wurden feuchter, und feuchte Gebiete wurden trockener. Eine Temperaturabhängigkeit der Niederschlagsvariabilität sei jedenfalls nicht festzustellen.

Zu einem ähnlichen Schluss kam 2021 auch eine Forschergruppe um Louise Slater, Professorin für Physikalische Geografie am renommierten Hertford College der „University of Oxford“. Sie hat über 10.000 verschiedene Flusspegel-Aufzeichnungen aus der ganzen Welt ausgewertet und für die letzten 50 Jahre auf Trends hin untersucht. 

Die britischen Wissenschaftler stießen dabei zwar auf signifikante Veränderungen; diese unterschieden sich aber je nach Klimazone und betrachtetem Zeitmaßstab voneinander. 

Zusammengefasst nahm demnach im globalen Maßstab die Stärke der Überflutungen insgesamt sogar ab. Die sogenannten Jahrhundert-Hochwässer in den trockenen und gemäßigten Klimazonen der Erde seien zurückgegangen. Das sind jene Hochwasser-Ereignisse, die statistisch gesehen alle 100 Jahre auftreten. In den kalten Regionen der Erde hätten sich bei den Jahrhundert-Hochwässern durchmischte Trends gezeigt.

Umweltbundesamt: Keine signifikanten Trends!

Und wie sieht es in Deutschland aus? Das Umweltbundesamt berichtete in einem sogenannten Monitoring-Bericht noch vor fünf Jahren, dass keine Hochwassertrends feststellbar seien: „Die Zeitreihe zum [deutschen] Hochwassergeschehen ist durch einzelne wiederkehrende Hochwasserereignisse sowohl im Winter- als auch im Sommerhalbjahr geprägt. Signifikante Trends lassen sich nicht feststellen. Je nach Witterungskonstellation ergeben sich räumliche Schwerpunkte des Hochwasserauftretens. In der Regel sind aber mehrere Flussgebiete betroffen.”

Weitere Ursachen der Überflutungen, wie etwa die flächendeckende Versiegelung in Bayern und die Begradigung von Flussläufen wollen wir an dieser Stelle nicht vertiefen.

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