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Dresden: Milde Haftstrafen für linke Schläger im „Hammerbande”-Verfahren

Im Prozess gegen vier Linksterroristen der sogenannten „Hammerbande“ hat das sächsische Oberlandesgericht (OLG) in Dresden am Mittwoch (31.Mai) nach 99 Verhandlungstagen die Urteile gesprochen. Das Gericht verurteilte die 28-Jährige Haupttäterin Lina Engel u.a. wegen der Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren und drei Monaten. Neben Engel wurden Lennart Arning alias „Mio“ zu drei Jahren, Jannis Röhlig zu zwei Jahren und fünf Monaten und Jonathan Philipp Mohr alias „Nero“ zu drei Jahren und drei Monaten verurteilt.

Die Bundesanwaltschaft wirft dem Terror-Quartett vor, zwischen 2018 und 2020 Anhänger der „rechten Szene“ in Leipzig, Wurzen und Eisenach brutal zusammengeschlagen zu haben. Die ehemalige Studentin Lina Engels gilt als Kopf der linksterroristischen Schlägertruppe. Durch die Anrechnung der bisherigen Haft dürfte sie schon bald wieder auf freiem Fuß sein. Das Gericht blieb in ihrem Fall deutlich unter den acht Jahren, die die Generalbundesanwaltschaft gefordert hatte. Die „Hammerbande“ wird als kriminelle Vereinigung eingestuft – ihre Unterstützung ist somit strafbar.

Als Reaktion auf die Urteile haben linke Chaoten zu einer Gewalt-Orgie am Wochenende in Leipzig aufgerufen.

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