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Martin Sichert (AfD): Altparteien wollen Todesursachen nicht so genau wissen – Kaum Übersterblichkeit in Ungarn!

Trotz der signifikant höheren Übersterblichkeit hierzulande hat die Mehrheit der im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien in dieser Woche einen Antrag der AfD-Fraktion (Drucksache 20/4566) zur Einführung eines nationalen Mortalitätsregisters abgelehnt. Eine solche Datei würde nach Meinung der AfD die Todesursachenstatistik in Deutschland erheblich verbessern.

Dazu stellte der gesundheitspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Martin Sichert, fest: „Der gegenwärtige Prozess der Todesfallerfassung und Erstellung einer Todesursachenstatistik liegt in Deutschland sowohl hinsichtlich der Datenqualität als auch hinsichtlich der Datennutzungsmöglichkeiten weit hinter dem Standard anderer Länder zurück. Es bestehen erhebliche Mängel bei der Qualität der Daten und der Geschwindigkeit der Übermittlung.“

Mängel ergeben sich dem AfD-Gesundheitsexperten zufolge auch aus der teils nur begrenzten Aufbewahrungspflicht der Todesursachenbescheinigungen. Daher sei mit „schwerwiegenden Datenverlusten“ zu rechnen. 

Sichert fasst zusammen: „Seit Monaten gibt es in Deutschland eine deutliche Übersterblichkeit von mehreren Tausend zusätzlichen Toten pro Monat. Es wäre Aufgabe der Politik, alles daran zu setzen, dieser Übersterblichkeit auf den Grund zu gehen. Das Mortalitätsregister wäre dafür ein wichtiger Schritt. Es ist erschreckend, dass die Mehrheit der Parlamentarier trotz der Lehren aus der Corona-Krise nicht bereit ist, die Todesursachenstatistik endlich auf ein zeitgemäßes Niveau zu heben.“

Höhere Todeszahlen auch in Europa, außer…

Unterdessen veröffentlichte die EU-Statistikbehörde „Eurostat“ neue beunruhigende Zahlen: Im Dezember 2022 stieg die Übersterblichkeit in europäischen Ländern um durchschnittlich 19 Prozent im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2016–2019 an. 

Vorauseilender Gehorsam? Die EU-Behörde suggeriert in Bezug auf den Sommermonat Juli einen bisher nicht bewiesenen Zusammenhang zur „Hitzewelle“ („possibly due to the heatwaves that affected parts of Europe during the reference period“).

Das Portal „Unser Mitteleuropa“ hat sich die Zahlen einmal genauer angeschaut – und, natürlich reiner Zufall: Die Übersterblichkeit nahm im Berichtszeitraum fast überall dort signifikant zu, wo es in Bezug auf Corona auch hohe Durchimpfungsquoten gibt. Interessanterweise stieg die Übersterblichkeit hingegen in östlichen EU-Staaten mit niedrigeren Impfquoten nicht dramatisch an (Ungarn: plus 3%). 

Nur rein vorsorglich: Auch in Ungarn und Rumänien hatte es einen heißen Sommer gegeben!

Quellen

https://ec.europa.eu/eurostat/de/web/products-eurostat-news/w/ddn-20230217-1?language=de#:~:text=Excess%20mortality%20in%20the%20EU,highest%20recorded%20value%20in%202022

https://unser-mitteleuropa.com/eurostat-extreme-uebersterblichkeit-im-dezember-2020/

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