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Klima-Aufklärer William Happer im DK-Exklusivinterview:
 „Die Klimabewegung ist eine Mischung aus religiösem Fanatismus und organisiertem Verbrechen“

„Die Wissenschaft“, tönt es aus allen Lautsprechern, ist sich einig, dass der Klimawandel „menschengemacht“ ist. „Die Wissenschaft“, eine konformistische Wahrheitsinstanz? Von wegen. Echte Wissenschaftler streiten, ringen um Erkenntnis und stellen festgefahrene Thesen in Frage. So wie der amerikanische Princeton-Professor und Klima-Aufklärer William Happer. Im Exklusiv-Interview mit DeutschlandKURIER-Chefredakteur David Bendels redet Happer Klartext und nennt den Klima-Schwindel gnadenlos beim Namen. 

Die Welt verändert sich ständig, und das Klima mit ihr. Schon in der Bibel kann man nachlesen, welche Folgen Klimaänderungen für die Menschen haben können, erklärt der 82jährige Atomphysiker. Mit dem CO2-Gehalt in der Atmosphäre hängt das kaum zusammen. 

Höhere CO2-Anteile sind nämlich eher Folge als Ursache von Erderwärmung. Klimawandel ist natürlich und kann auch positive Folgen haben – wird es wärmer, gedeiht mehr Leben auf der Erde, ist mehr CO2 in der Luft, wird der Planet grüner.

Aktuell macht die Erde gerade wieder eine natürliche Phase der Erwärmung durch. Wir haben gerade die „Kleine Eiszeit“ im 18. Jahrhundert hinter uns, meint Happer. Die Gletscher beginnen schon seit 1800 zu schwinden, lange bevor der CO2-Gehalt in der Luft angestiegen ist. Die Erwärmung der letzten 70 Jahre ist geringer als zu Beginn des 19. Jahrhunderts und hat nichts mit CO2 zu tun

Wem nützt dann die ganze Klimahysterie? „Die Klimabewegung ist eine Mischung aus religiösem Fanatismus und organisiertem Verbrechen“, sagt William Happer, und er meint das nur halb im Scherz. Zu viele Akteure profitieren davon im großen Stil.

Energieversorger schalten Kohlekraftwerke ab und stellen Windkraft- oder Solaranlagen auf, um ihren Kunden mehr Geld berechnen zu können. Sie können das Doppelte und Dreifache verlangen, und das mit voller staatlicher Unterstützung. Die finanziellen Anreize sind absichtlich eingebaut, vermutet Happer – „man weiß, wen man über den Tisch gezogen hat“.

Auf die „grünen“ Klimasozialisten und Klimahysteriker in Deutschland angesprochen, die sich für weltweite Vorreiter und Missionare halten, wird der Klima-Experte diplomatisch: Die Deutschen hätten nun mal den Ruf, in allem gut und gründlich zu sein. Es sei schwer zu widerstehen, wenn Deutschland sich auf etwas einlasse, aber manchmal „werden eben ganze Nationen verrückt“.

Er hoffe sehr, dass Deutschland eine Vorreiterrolle dabei übernehmen werde, die westlichen Gesellschaften aus der Sackgasse der Klimahysterie wieder herauszuführen: „Nichts würde mehr Eindruck in der Welt machen als ein Sinneswandel in Deutschland hin zu mehr Vernunft.“

Aktuell sieht es danach freilich noch nicht aus. Auch in Amerika glauben viele Menschen an das Spiel mit dem Klima und den Alarmismus des Notstands, „weil sie einer Gehirnwäsche unterzogen wurden“. Skepsis gegenüber der Klimahysterie in Medien und Politik ist angebracht, aber den meisten Menschen fehlen die technischen und wissenschaftlichen Kenntnisse, um die Behauptungen der Klima-Apokalyptiker richtig einordnen zu können.

Für viele ist es fast eine Religion, konstatiert Happer, der seine Aufgabe als Wissenschaftler darin sieht, den Leuten einen sachlichen und realistischen Blick auf die Dinge zu vermitteln. Viele Menschen sind durch die Klimahysterie zutiefst verwirrt. Tatsache ist aber: „Es gibt keinen Klimanotstand, und es hat ihn nie gegeben.“ Der imaginäre „Klimanotstand“ richtet viel Schaden an, wenn man ihn bekämpft, aber das Klima selbst ist kein Problem.

Das zu verstehen ist ein schwieriger Lernprozess. Als erfahrener Wissenschaftler, der sich jahrzehntelang in zahlreichen Institutionen und Einrichtungen darum bemüht hat, wissenschaftliche Erkenntnisse ins öffentliche Bewusstsein zu bringen und in politisches Handeln umzusetzen, weiß William Happer nur zu gut, dass die Fähigkeit der meisten Menschen, Einsicht aus Logik und Vernunft zu gewinnen, nicht sehr gut ausgeprägt ist.

Was die Menschen aufwecken kann, sind abschreckende Beispiele: Wenn „ein dummer Staat alles tut, was die Klimaextremisten fordern, und dann zum Spektakel für den Rest der Welt wird“. In der Beziehung ist Deutschland tatsächlich auf dem besten Wege, zum globalen Anti-Vorbild zu werden. 

William Happer verweist in diesem Zusammenhang auch auf das Schicksal von Sri Lanka, dessen Regierung die „grüne“ Propaganda wörtlich genommen hat. Die Inselrepublik hat ihre Landwirtschaft im Hauruck-Verfahren auf „biologisch“ umgestellt und auf einen Schlag Kunstdünger und Pestizide verboten – mit dem Ergebnis, dass die landwirtschaftliche Produktion zusammengebrochen und das Land im Chaos versunken ist.

Ob die Menschheit daraus lernt? Der US-Klimawissenschaftler ist überzeugt: “Klimapolitik” funktioniert nicht; aber bis die Menschen das erkennen und die extremen Maßnahmen aufgeben, richten sie eine Menge Schaden an. Man könne nur hoffen, „dass wir so schnell wie möglich wieder gesunden Menschenverstand in die Klimafrage einbringen können, um den Schaden zu begrenzen“. 

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