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Bei den „Grünen“ sieht Otto Schily heute rot: „Windräder im Wald sind ein Skandal!“

Von Altersmilde kann trotz seiner 90 Jahre keine Rede sein. Otto Schily (SPD), der vor 43 Jahren zu den Gründungsvätern der „Grünen“ gehörte, rechnet heute gnadenlos mit den Ökosozialisten ab. Rot sieht der Ex-Bundesinnenminister vor allem beim Windrad-Irrsinn: „Wälder abholzen, um Windräder zu bauen, ist ein Skandal!“

Schily, der sich aus der Öffentlichkeit weitgehend zurückgezogen hatte, meldete sich dieser Tage wortgewaltig zurück. Er hadert mit der politischen Kultur in Deutschland und beklagte, dass nicht die Natur sondern die freie Debatte quasi unter Artenschutz gestellt werde.

Konkreter Anlass war die Vorstellung des neuen Buches von Prof. Fritz Vahrenholt (SPD) in Berlin. Der Hamburger Ex-Umweltsenator und frühere RWE-Manager zählt zu den Top-Energieexperten in Deutschland. Er hat seine Erkenntnisse jetzt auf 207 Seiten zusammengefasst. Sein Buch trägt den Titel „Die große Energiekrise und wie wir sie bewältigen können“. Es ist u.a. hier erhältlich.

Schily ging bei seiner Laudatio mit seiner früheren Partei, den „Grünen“, hart ins Gericht. Er warf den Ökosozialisten Verrat an den eigenen ökologischen Idealen vor, indem Wälder, Naturschutzgebiete und Kulturlandschaften für den Windrad-Irrsinn rücksichtslos zerstört werden sollen. 

In unverantwortlicher Weise werde nur auf Windenergie und Sonnenenergie gesetzt. Dass sogar Richtlinien zum Schutz von Tieren und Landschaft aufgegeben werden sollen, macht Schily zornig.

Wandlung vom Saulus zum Paulus

Die öffentliche Debatte zeige „religiöse Züge“, kritisierte Schily. Statt sich mit Fakten auseinanderzusetzen, flüchte sich die Politik in Illusionen. Eine Tatsache etwa seien die Fortschritte in der Entwicklung der Kernkraftwerke. Längst gäbe es eine neue Generation von Reaktoren, sagte der frühere „Grünen“-Politiker, der einst zu den vehementesten Atomgegnern hierzulande gehörte.

Schily wies daraufhin, dass sich Lösungen auch für das Endlagerproblem beim Atommüll abzeichnen würden. In einer sachlichen und wissenschaftlichen Diskussion dürfe es „keinen Papst“ geben. Hier sei Unfehlbarkeit nicht am Platze. Doch in Deutschland werde eine wirklich offene Debatte über die Kernenergie aus ideologischen Gründen blockiert. Stattdessen gebe man sich in der Energiepolitik Illusionen hin. „Das muss uns Sorgen machen“, betonte der 90-Jährige.

Vahrenholt: „Energie ist Überlebensfrage der Wirtschaft“

Fritz Vahrenholt warnte anlässlich der Vorstellung seines neuen Buches eindringlich davor, dass Deutschland „erst am Anfang einer großen Energiekrise“ stehe. Der Ukraine-Krieg habe die Probleme nicht geschaffen, sondern lediglich sichtbar gemacht. Deutschland steuere seit Längerem auf eine Krise bei der Energieversorgung zu, die Corona-Hysterie habe das Wissen darum allerdings kurzzeitig „eingeschläfert“.

Während Vahrenholt spricht, erscheint hinter ihm die erste Grafik auf einer Leinwand. Sie zeigt die Entwicklung des deutschen Börsenstrompreises des vergangenen Jahres. 

Der Autor deutet auf die Kurve. „Dass Habeck bis zum September gezögert hat, die Kohle- und Atomkraftwerke weiter in Betrieb zu halten, hat die Strompreise bis zu diesem Zeitpunkt in die Höhe schießen lassen.“ Nun müsse sich Deutschland Energie über den Seeweg einkaufen – „wie ein Entwicklungsland“.

Weitere Grafiken folgen – etwa zum weltweiten Energieverbrauch in den letzten Jahrzehnten und Jahrhunderten. Vahrenholt sagt, es sei „bizarr“, zu glauben, dass sich der Energieverbrauch innerhalb weniger Jahre senken ließe. Im weltweiten Vergleich sei Deutschland das einzige Land, das seinen Pro-Kopf-Verbrauch an CO2 gesenkt habe. Der in China hingegen sei signifikant gestiegen und habe Deutschland mittlerweile deutlich überholt. 

Der Autor fasst den Irrsinn der deutschen sogenannten Klimapolitik in zwei Sätzen zusammen: „Wenn es der Wirtschaft in Deutschland schlecht geht und dann Arbeitsplätze nach China abwandern, dann haben sie dort einen höheren Energieverbrauch als hier. Weltweit wird dann also mehr Energie verbraucht, nicht weniger.“

Windparks trocknen Böden aus

Auch hinsichtlich der Erneuerbaren Energien ist Vahrenholt wenig zuversichtlich und gab u.a. zu bedenken: „Windparks erhöhen die Lufttemperatur um 1,5 Grad. Zudem trocknet sie Böden aus.“

In Kombination mit Kernenergie hätten Erneuerbare Energien zwar teilweise ihre Berechtigung, aber alleine könnten sie die Energieversorgung nicht sichern. „Glauben Sie mir, ich weiß wovon ich spreche. Ich habe Windenergie mitentwickelt“, unterstreicht der frühere Energie-Manager Vahrenholt seine Ausführungen. 

„Ampel“-Irrsinn treibt die Gaspreise hoch

Immer wieder beklagt Vahrenholt Naivität in der Energiepolitik. Er macht es allein schon am Gaspreis deutlich: „Deutschland hat durch seine Großeinkäufe beim Gas, den globalen Gaspreis enorm in die Höhe getrieben. Deswegen ist jetzt Pakistan aus dem Gas ausgestiegen und möchte nur noch auf Kohle setzen. Alleine daran erkennt man, wie absurd die deutsche Politik eigentlich ist“

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