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Keine Immunkräfte gegen harmlosen Schnupfen mehr: Was haben Lauterbach & Co. unseren Kindern angetan?

Kinderärzte und Intensivmediziner schlagen Alarm: Die Versorgung von Kindern mit einem an sich harmlosen Schnupfen und Husten (RS-Virus) wird immer schwieriger. Eine Rotznase, vor den Corona-Zwangsmaßnahmen eigentlich selten ein Problem, wird plötzlich zur tödlichen Gefahr. Immer offensichtlicher wird: Maskenwahn, Kita- und Schulschließungen haben die Immunabwehr unserer Kinder lebensbedrohlich geschwächt.

Die Kinderkliniken sind bundesweit übervoll, durch Kitas und Schulen rast eine Erkältungswelle. „Kinder sterben, weil wir sie nicht mehr versorgen können“, beklagt der Leitende Oberarzt der Kinderintensivmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover, Michael Sasse.

Der Bundesverband der Kinder und Jugendärzte (BVKJ) rechnet mit einer weiteren Verschärfung der Lage: „Die aktuelle Infektionswelle wird noch massiv ansteigen. Es fängt jetzt gerade erst richtig an, der Scheitelpunkt ist noch längst nicht erreicht“, warnt BVKJ-Präsident Thomas Fischbach.

Harmloser Schnupfen – das war einmal…

Fakt ist: Aktuell gibt es deutlich mehr Atemwegsinfekte als vor der Corona-Pandemie. Das geht aus dem Wochenbericht des Robert Koch-Instituts (RKI) vom 24. November hervor. Es kommen demnach vor allem mehr Kinder und Kleinkinder mit schweren akuten Infekten in die Kliniken. 

Jakob Maske, Sprecher des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte, macht die Corona-Schutzmaßnahmen für die aktuelle Welle verantwortlich. Vor allem durch das Tragen von Masken hätten viele Kinder nicht die Möglichkeit gehabt, ihr Immunsystem zu trainieren. Nicht ohne Grund hätten Kinderärzte zwei Jahre lang immer wieder vor den fatalen Folgen der Corona-Hysterie gewarnt. 

Denn, darin sind sich viele Experten einig: Lockdowns, Social distancing, Maske und ständiges Desinfizieren der Hände verhindern, dass sich ein gesundes Immunsystem entwickeln kann.

Man hätte allerdings darauf wetten können: Der Staatsfunk („tagesschau.de“) bringt „Experten“ mit genau der gegenteiligen These in Stellung und schlussfolgert: Das Corona-Virus selbst (!) könnte das Immunsystem geschwächt haben – auch bei denen, die (wie die meisten Kinder) einen milden Covid-19-Verlauf hatten. Nicht die Schutzmaßnahmen gegen Corona in Kitas und Schulen wären also ursächlich für die aktuelle Situation – im Gegenteil: Zu wenig Schutz in den Klassen- und Gruppenräumen hätte für eine Durchseuchung der Kinder und Jugendlichen mit dem Corona-Virus gesorgt, was sie in der Folge anfälliger für weitere Infekte mache.

Martin Sichert, gesundheitspolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, hält das für ausgemachten Quatsch. Er fordert den sofortigen Rücktritt von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD): „Masken und Abstand im Alltag sind Gift für die Gesundheit. Das Immunsystem braucht Kontakt mit Keimen. Die Psyche braucht Mimik und Berührungen. Beenden wir den Wahn!“

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