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Blackout: Koblenz plant „Wärmeinseln“ mit Feldbetten für die Bevölkerung

Ein Flackern, plötzlich gehen die Lichter aus. Und der Herd und der Kühlschrank. Kein Internet mehr, kein Handynetz mehr: Immer mehr Städte bereiten sich auf einen Blackout vor – so auch jetzt in Rheinland-Pfalz!

Koblenz (114.000 Einwohner) hat einen Verwaltungsstab eingerichtet, der konkrete Pläne für einen bis zu 96-stündigen Stromausfall erarbeitet hat. Die Stadt am Zusammenfluss von Mosel und Rhein hat bereits große Mengen Treibstoff gebunkert, eine stromunabhängige Kommunikation aufgebaut, ein Netz von Versorgungspunkten eingerichtet. Außerdem wurden vier mobile Ölheizungsanlagen zum Stückpreis von 100.000 Euro bestellt, welche sich an die Heizungsanlagen von Turnhallen anschließen lassen, um so „Wärmeinseln“ für frierende Menschen zu schaffen. An drei Turnhallen stehen insgesamt 600 Feldbetten bereit.

In Pirmasens bereitet man sich auch auf eine Verknappung der Gasversorgung mit im schlimmsten Fall Totalabschaltungen vor. Die Stadt will dann mit Lautsprecher- und Radiodurchsagen und über die Katastrophenwarn-App informieren. Letztere funktioniert aber nur, wenn das mobile Internet noch stabil ist.

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