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Blackout-Gefahr: AfD-Politiker fordert Fahrverbot für E-Autos!

Vor dem Hintergrund der sich täglich verschärfenden Energiekrise wächst unter Experten die Befürchtung, dass es im Winterhalbjahr 2022/23 zu einem Kollaps des Stromnetzes (Blackout) kommen könnte. Vor allem dann, wenn zigtausende E-Autos gleichzeitig an die Ladestationen gehen. Dies könnte der sprichwörtlich letzte Tropfen sein, der das Fass zum Überlaufen bringt. Aus der AfD kommt vorsorglich die Forderung nach einem Fahrverbot für Stromer!  

Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag, Andreas Winhart, sorgt sich um die von Experten sogar als immer wahrscheinlicher eingeschätzte Gefahr eines Blackouts, also eines großflächigen Stromausfalls in Deutschland, der schlimmstenfalls über Tage andauern könnte und nicht nur die Wirtschaft massiv schädigen, sondern auch die öffentliche Sicherheit und Ordnung fundamental gefährden würde. 

Ein solcher Blackout muss aus Sicht des bayerischen AfD-Politikers auf jeden Fall vermieden werden. Deshalb hat Winhart die Bayerische Staatsregierung sowie die Bundesregierung aufgefordert, bei einer sich zuspitzenden Stromverknappung und damit erhöhter Blackout-Gefahr den Verbrauch durch elektrisch betriebene PKW notfalls auch sehr kurzfristig zu einzuschränken. Konkret schlägt der AfD-Politiker Fahrverbote für reine Elektroautos sowie die Abschaltung öffentlicher Ladesäulen und privater Wallboxen vor.

Winhart betont: „Um eine Überlastung im Stromnetz zu vermeiden, muss der Verbrauch der E-Autos in Deutschland bei drohender Stromknappheit eingeschränkt werden. Ich sehe hier auch eine moralische Verpflichtung der E-Autofahrer gegenüber der Gesellschaft, da E-Autos mit tausenden von Euros von der öffentlichen Hand subventioniert wurden. Es kann nicht sein, dass genau diese Gruppe – subventioniert durch öffentliche Gelder – Deutschland in den Blackout stürzt! Deshalb müssen im Fall von Stromknappheit präventiv Stromfresser wie E-Autos bis zum Ende der Gefahrenlage stillgelegt und Ladesäulen abgeschaltet werden.“

Von wegen E-Autos verbrauchen wenig Strom

Es ist ein von der Stromer-Lobby weit verbreitetes Ammenmärchen: E-Autos spielen beim gesamten Stromverbrauch angeblich kaum eine Rolle. FPÖ-Chef Herbert Kickl hat dies für Österreich einmal nachrechnen lassen. Ergebnis: Elektroautos verbrauchen unterm Strich kaum weniger Strom als ein durchschnittlicher Haushalt in der Alpenrepublik!

Aktuell sind 91.306 E-Autos auf Österreichs Straßen unterwegs – in Deutschland waren laut „Statista“ zum 1. April 687.200 reine Stromer zugelassen. Der durchschnittliche Jahresverbrauch eines jeden dieser Fahrzeuge liegt nach FPÖ-Berechnungen für Österreich bei 2.520 kWh. Zum Vergleich: Ein durchschnittlicher 3-Personenhaushalt verbraucht in der Alpenrepublik pro Jahr zwischen 2.500 und 2.900 kWH.

„Fahrverbot für E-Autos statt kalt duschen“

„Ein E-Auto verbraucht somit pro Jahr in etwa gleich viel Strom wie ein Haushalt“, resümiert FPÖ-Wirtschaftssprecher Reinhard Teufel: „Angesichts dieser Zahlen muss man nicht darüber diskutieren, ob wir kalt duschen, einen Deckel auf den Kochtopf geben oder weniger heizen sollen. Es würde völlig reichen, ein Fahrverbot für die stromfressenden E-Mobile auszusprechen!“.

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