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Wie Altparteien und Medien Energiekrise und Inflation anheizen: DER ZUG DER LEMMINGE

Die sich immer schneller drehende Spirale aus Sanktionen, Drohungen und offener Kriegstreiberei im Ukraine-Konflikt erinnert an Walt Disneys „Zug der Lemminge“: Heute stehen wir am Abgrund, morgen sind wir einen Schritt weiter! Den Preis für die vom politisch-medialen Komplex angeheizte Kriegshysterie zahlen vor allem die deutschen Verbraucher!

Die Wirtschaft schlägt Alarm: Gas- und Spritpreise explodieren. Auf breiter Front steigen die Lebenshaltungskosten. Die Versorgungsunsicherheit nimmt von Tag zu Tag zu, weil Lieferketten abreißen. 

Siegfried Rosswurm, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), mahnt dringend Besonnenheit und mehr Rationalität an. Er warnte im ZDF-Morgenmagazin vor sich immer weiter hochschaukelnden Emotionen – so verständlich sie angesichts des Flüchtlingselends auch seien. Und er bestreitet energisch, dass der Westen mit dem Kauf von russischem Gas den Krieg in der Ukraine finanziere – „das stimmt so nicht.“

Quasi im Stundentakt senken unterdessen Ökonomen ihre Konjunkturerwartungen, während Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck („Grüne“) die Versorgungslage weiter schönredet und verharmlosend davon spricht, der kommende Winter bereite ihm „noch ein bisschen Sorge“.

Den bislang irrsten Beitrag zum Ukraine-Krieg leistete sich dieser Tage Europas mächtigster Medien-Boss Mathias Döpfner. „Die Nato muss JETZT handeln!“, forderte der Springer-Vorstandsvorsitzende in seiner „Bild“-Zeitung. „JETZT“ in Großbuchstaben! 

Oliver Maksan kommentierte in der „Neuen Zürcher Zeitung“ (NZZ), der Verleger sei „von allen guten Geistern verlassen“. Döpfner nehme „sehenden Auges in letzter Konsequenz den dritten Weltkrieg in Kauf. Im deutschsprachigen Journalismus dürfte er damit einen neuen Maßstab für gutgemeinte Verantwortungslosigkeit gesetzt haben.“

Lassen wir einmal dahingestellt, ob Döpfners Kriegsgetrommel nicht sogar strafrechtlich relevant sein könnte, Stichwort Aufstachelung vom Angriffskrieg (§ 80a Strafgesetzbuch). Jedenfalls hat sich der Springer-Chef mit seinem durchgeknallten Kommentar an die Spitze der „Lemminge“ gesetzt – dicht gefolgt von seinem unsäglichen „Kriegsreporter“ Paul Ronzheimer, der auf BILD-TV mit Stahlhelm und schusssicherer Weste posierend aus „der Hölle von Kiew“ berichtet (oder besser gesagt: Öl ins offene Feuer gießt). 

In die Schar der „Lemminge“ reihen sich ohne Anspruch auf Vollständigkeit ein: 

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU), der es mit dem völlig aberwitzigen EU-Beitritt der Ukraine gar nicht schnell genug gehen kann.

Der CDU-Politiker Friedrich Merz, der ebenfalls ein Eingreifen der Nato nicht mehr ausschließt.

„Grünen“-Chefin Ricarda Lang samt ökosozialistischem Gefolge in Gestalt des Klimabonzen Robert Habeck und der feministischen deutschen Außenministerin Annalena Baerbock, die Deutschland mit der Befürwortung von Waffenlieferungen an die Ukraine politisch immer tiefer in den Konflikt hineinziehen (dto. Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht, SPD). 

Vorläufig letzter Stand der Dinge: Russland droht als Gegenreaktion mit einem Gas-Lieferstopp durch die Pipeline Nord Stream 1. Der politisch-mediale Komplex rund um die Altparteien (Linke fairerweise ausgenommen) trägt also unmittelbar dazu bei, dass sich Kriegs- und Krisenängste weiter verschärfen, dass die Lage auch psychologisch außer Kontrolle zu geraten droht. 

Lebensmittel und Getränke 28 Prozent teurer

Die Folgen dieses Irrsinns bekommen nicht nur Autofahrer sowie Strom- und Gaskunden zu spüren – das bekommen inzwischen ALLE im Portemonnaie zu spüren, etwa beim täglichen Einkauf im Supermarkt, beim Discounter, im Baumarkt, im Drogeriemarkt oder beim Fleischer und Bäcker. 

Die Preise kennen nur eine Richtung – nach oben! Lebensmittel und Getränke verteuerten sich binnen Jahresfrist um 28 Prozent, ergab eine neue Konsumentenstudie laut „Handelsblatt“ (Düsseldorf). Nach „Focus“-Recherchen steigen die Preise u.a. bei Nudeln, Reis, Frühstücksflocken, Speiseöl, Marmelade, Schokolade und Senf massiv an. Denn: Außer Weizen, Raps und Soja exportiert die Ukraine beispielsweise auch Senfsaat nach Europa. 

In den nächsten Wochen rechnen Experten mit noch höheren Preisen auch bei Kaffee, Brot, Milch, Eiern und Bier. „Der Anstieg der Energiepreise und der Logistikkosten durch den Ukraine-Krieg wird sich bei den Menschen im Alltag bemerkbar machen und zwar bei jedem Einkauf im Supermarkt oder beim Discounter“, prognostiziert der Geschäftsführer des Kölner Instituts für Handelsforschung (IFH), Boris Hedde.

Tablets und Computer werden knapp

Hinzu kommen schon jetzt akute Versorgungsengpässe: Fast die Hälfte aller Befragten kann im Einzelhandel ihren Wunschartikel nicht mehr finden. Das gaben 49 Prozent der Teilnehmer bei einer Konsumenten-Umfrage der Unternehmensberatung Oliver Wyman an. Knapp werden vor allem Elektro- und Elektronikartikel. Weil aber Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen, wird auch hier alles teurer.

Beispiele: Tastaturen für Computer und Laptops schossen um 18 Prozent und mehr in die Höhe. Kaffeemaschinen verteuerten sich um sieben Prozent. Spielwaren kosten im Schnitt  25 Prozent mehr, Textilien und Schuhe 22 Prozent.

Ökonomen erwarten schon jetzt für Deutschland eine Inflationsrate von sechs Prozent im Jahresdurchschnitt. Das dürfte nach Lage der Dinge eine sehr optimistische Annahme sein!

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