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Restlaufzeitverlängerung für einen Sonntagsprediger

Ein Gastbeitrag des AfD-Bundestagsabgeordneten Kay Gottschalk

Am 13. Februar beginnt die Narrensaison. Während Rosenmontagszüge in den Karnevalshochburgen mit der Begründung „Corona“ für das gemeine Volk erneut ausfallen, feiern 1472 geladene Gäste im Paul-Löbe-Haus in Berlin. Das ganze nennt sich dann Bundesversammlung und dient der Wahl des obersten Narren. Ja, muss es denn ausgerechnet wieder dieser alte weiße Mann sein? Gab es da keine passende „männlich gelesene“ Transperson, mit der die aktuelle moralisch-geistige Wende im Land sehr viel besser veranschaulicht werden könnte? Ich finde das nicht nur total inkonsequent, sondern auch ziemlich rückständig, liebe SPD.

Aber eins muss man ihm ja lassen, dem Frank-Walter. Für einen Kommunisten hat er es nicht nur weit gebracht, sondern auf dem Weg nach Schloß Bellevue ist es ihm sogar gelungen, viele über seine wahre Gesinnung zu täuschen. Denn Steinmeier war all die Jahre stets ein Fähnchen im Wind, dessen moralischer Kompass im politischen Trauerapparat wohl abzuwägen weiß.

Der sture Ostwestfale kann indes voller stolz auf eine lange Reihe großartigster Beiträge zur Spaltung dieses, seines Volkes, als Reputation verweisen: zum Beispiel seine unkritische Verbeugung gegenüber iranischen Mullahs, oder dubiosen Palästinenserorganisationen. Ebenfalls erwähnenswert ist sein rühriges, beinahe väterliches Einsetzen für die deutschen Schlepperorganisationen und deren unermüdlichem Rankarren kulturfremder Einwanderer für unser komfortables Sozialsystem. 

Oder seinen heldenhaften Lebenskampf „gegen Rechts“, der normale Menschen schnell in vorbereitete Schubladen steckt, egal ob es sich um Gegner der wahnwitzigen Willkommenskultur oder besorgten Grundgesetzschützern handelt. Die sogenannten „Querdenker“ wurden nicht zuletzt von ihm, dem Präsident aller Deutschen, regelrecht zum Abschuß freigegeben und der total parteipolitisch instrumentalisierte Verfassungsschutz drauf gehetzt. So werden Feinde regelrecht gemacht. Eigentlich eine Schmonzette, wäre es nicht so ernst. Ja, die eigene Bevölkerung für unerwünschte politische Meinungsäußerungen anzuprangern, machte ihn geradezu zum Großmeister der Spaltung und Relativierung. Steinmeier ist dabei erfrischend konsequent und demzufolge – für Aufmerksame – leicht auszurechnen. Er hatte beispielsweise kein Problem damit, Polizisten in absurd theatralischen Inszenierungen für ihre vermeintlich heldenhafte Gegenwehr eines nie stattgefundenen „Reichstagssturms“ zu ehren und somit eine neue Grundlage für den Kampf gegen Rechts zu liefern, damit den wahren roten Verfassungsfeinden neue Gelder bewilligt werden können im Bundestag. 

Stattdessen finden jüdische Opfer von zunehmend aggressiven islamisch-motivierten Übergriffen (Gürtel-Attacke auf Berliner Rabbi, antisemitische Angriffe auf Kippa-Träger), aber auch die Verbrennung israelischer Fahnen oder „Juden ins Gas“-Rufe beim Al-Quds-Tag beim ersten Mann im Staate lediglich ein verhaltenes Echo. Ja, bei ungeliebten Themen reagiert er meist schmallippig, der Frank-Walter. Kein Wunder, denn die offene Benennung der Täter wäre ja gleichbedeutend mit der Anprangerung der muslimischen Hauptschutzgruppe. Und das ist selbstverständlich tabu – es kann nicht sein, was nicht sein darf.

In grotesker Verzerrung jeder Verhältnismäßigkeit zelebriert Steinmeier seit Jahren den berüchtigten „selektiven“ Trauerkult, der in Deutschland sauber trennt zwischen gedenk- und tradierungswürdigen Opfern. Beispiel: die Erschossenen von Hanau, Walter Lübcke – alles gute Opfer. Breitscheidtplatz-Tote, Vergewaltigungen und Sexualmorde illegaler Einwanderer an Frauen und  Mädchen, die getöteten Passantinnen in der Würzburger Innenstadt – allesamt schlechte Opfer. Lautes schweigen in Bellevue. So praktiziert das ein berechnender Bundespräsident, der eine zweite Amtszeit anstrebt.

Steinmeier, das weiß man, erlernte sein Handwerk einst als Redakteur der linksradikalen Zeitschrift „Demokratie und Recht“, die unter Beobachtung des Verfassungsschutzes stand. Schon damals war der kauzige Detmolder kein Freund des Grundgesetzes. Seine Forderung nach einer „Diskussion über eine linke Verfassungsinterpretation“ zeigte schon damals seine Eignung für allerhöchste Weihen im linksten Deutschland aller Zeiten. Kein Wunder also, dass auch viele von seinen Mitstreitern heute hohe Ämter bekleiden. Man hält schließlich zusammen unter Kommunisten. Also, weiter so Deutschland.

Kay Gottschalk ist AfD-Bundestagsabgeordneter und gehört zu den Mitbegründern der Partei. Er schreibt regelmäßig für den Deutschland-Kurier.

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